BOTULINUMTOXIN – BOTOX®

zur Glättung von Mimikfalten

Die Anti-Aging-Behandlung des Gesichtes ist heute mehr als nur reine Faltenbehandlungen. Im Sinne eines individuellen und ganzheitlichen Ansatzes geht es um die Optimierung von Gesichtskonturen und -volumina mit dem Ziel einer Harmonisierung der Gesichtsproportionen.

Botox® wird im umgangssprachlichen Sprachgebrauch als Bezeichnung für Botulinumpräparate gebraucht – tatsächlich ist es jedoch die Markenbezeichnung für ein Botulinumtoxinprodukt des Herstellers Allergan.

Bei mimisch-bedingten Falten, wie z.B. der Zornesfalte zwischen den Augenbrauen kann mit Botulinum die Muskelaktivität verringert werden, die Falten werden reduziert oder verschwinden je nach Ausgangsbefund vollständig. Dadurch wird eine Entspannung der Gesichtszüge erreicht, richtig eingesetzt entstehen ganz natürliche Ergebnisse.

Botox® wirkt durch Abschwächung der Muskelaktivität. Es hemmt für ca. 3-6 Monate die Ausschüttung von Botenstoffen, die eine Muskelanspannung ermöglichen. Dadurch wird die behandelte Muskelpartie in ihrer Aktivität gebremst, die darunterliegende Haut wird glatter und Falten gemildert.

Botox® ist ein äußerst sicheres und genau erforschtes Medikament, dass bereits seit Jahrzehnten bei neurologischen Erkrankungen eingesetzt wird. Zahlreiche Studien belegen die risikoarme und effektive Wirkung von Botox®.

In der Faltenbehandlung wird Botox in stark verdünnter Dosierung durch kleinste Injektionen direkt in die betroffene Muskelpartie eingebracht.
Die Einstiche sind in der Regel nach wenigen Minuten nicht mehr sichtbar, die Patienten sind sofort wieder gesellschaftsfähig.

Der hautglättende Effekt entwickelt sich über mehrere Tage, nach ca. zwei Wochen ist die volle Wirkung erreicht. Mit der Zeit wird das Botox durch körpereigene Stoffwechselprozesse wieder abgebaut und die Wirkung lässt nach, so dass nach ca. 4-6 Monaten eine erneute Behandlung empfohlen wird.

 

Wie funktioniert Botulinum genau?

Zwischen Nerven und Muskelzellen werden Reize übertragen. Nur so kann sich eine Muskelzelle an- und wieder entspannen. Botulinum hemmt die Ausschüttung des Botenstoffs Acetylcholin, der die Muskelaktivität anregt. Auf diese Weise blockiert der Wirkstoff die Reizübertragung zwischen Nervenzelle und Muskel – der Muskel bleibt entspannt.

Gut zu wissen: Durch den hemmenden Effekt des Botulinums auf das Acetylcholin verschwinden feine Fältchen. Auch tiefere Falten können sichtbar gemindert werden. Der glättende Effekt hält ca. 4-6 Monate an und bildet sich dann wieder zurück.

Botulinum ist im gängigen Sprachgebrauch als Nervengift bekannt. Doch Sie müssen sich keine Sorgen machen: Die Toxizität stellt sich erst in hohen Dosierungen ein. In der Medizin kommen nur sehr kleine Mengen zum Einsatz und sind daher absolut unbedenklich. Da die medizinische Anwendung von Botulinumtoxin in der Neurologie bereits in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts begann, verfügen wir über sehr viel Erfahrung mit diesem Wirkstoff. 

    Welche Bereiche lassen sich besonders gut mit Botulinum behandeln?

    Die Muskeln in unserem Gesicht bewegen sich unser ganzes Leben lang und bestimmen unsere Mimik. Falten entstehen im Laufe der Zeit, weil sich die Auswirkungen dieser andauernden Aktivität sichtbar machen. Durch Botulinumtoxin kann man diesen Alterungsprozess kaschieren und Mimikfalten im Gesicht minimieren. Mit Botox® behandeln wir in unserer Privatpraxis für Ästhetische und Plastische Chirurgie in Hamburg vor allem:

    • Stirnfalten
    • Zornesfalten
    • Krähenfüße und Lachfalten an den Augen
    • Lippenfältchen
    • Hängende Mundwinkel
    • Kinnfalten – Pfastersteinkinn
    • Hals
    • Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)
    • Zähneknirschen (Bruxismus)